Technik:CoPlanner Win-Client
Sobald Sie das Clientverzeichnis auf dem Rechner, welcher als Win-Client fungieren soll, kopiert haben, ist der Client installiert. Sie müssen nur noch die Datei „ClientConfig.xml“ auf Ihr System anpassen. Die Datei findet sich im Ausführungsverzeichnis des Clients.
ClientConfig.xml
<?xml version="1.0" encoding="utf-16" standalone="yes"?>
<ClientConfig>
<IpSettings>
<Version>1</Version>
<Server>localhost</Server>
<Port>8963</Port>
<MaxRows>100000</MaxRows>
<MaxCells>0</MaxCells>
<TcpFormatter>Bin</TcpFormatter>
</IpSettings>
<Languages>
<Available>Deutsch|English</Available>
</Languages>
</ClientConfig>
oder
<?xml version="1.0" encoding="utf-16" standalone="yes"?>
<ClientConfig>
<IpSettings>
<Version>1</Version>
<Server>localhost</Server>
<Port>8963</Port>
<MaxRows>20000</MaxRows>
<MaxCells>200</MaxCells>
<TcpFormatter>Text</TcpFormatter>
</IpSettings>
<Languages>
<Available>Deutsch|English</Available>
</Languages>
</ClientConfig>
Folgende Punkte müssen angepasst werden:
| Eintrag | Beschreibung |
| Server | Rechnername, auf dem der CoPlanner Server installiert wurde. |
| Port | Portnummer des CoPlanner Servers. Hier tragen Sie dieselbe Portnummer ein, die auch im „SvrConfig.xml“ eingetragen wurde. |
| MaxRows | Dies ist die Anzahl der Datensätze, die maximal vom CoPlanner Server empfangen werden kann. Diese sollte in Relation zur Leistung des Client-Rechners stehen. Wird beim Laden von Datensätzen in einer Eingabemaske die hier festgelegte maximale Datensatzanzahl überschritten, wird der Ladevorgang unterbrochen und eine Meldung ausgegeben, die auffordert, die Datenmenge mittels Filtern entsprechend einzuschränken. |
| MaxCells (ab 20080807) | Gibt an, wie viele Zellen (Produkte Achsendimensionselemente) maximal vom CoPlanner Server via Matrix Builder geladen werden. Ist dieser Tag nicht vorhanden, oder wird 0 eingetragen, erfolgt keine Einschränkung. |
| TcpFormatter | Legt den Übertragungsmodus zwischen Client und Server fest. Möglich ist die Auswahl zwischen „Bin“ für binäre Übertragung und „Text“ für Textübertragung. Der gewählte Modus muss sowohl am CoPlanner Server („SvrConfig.xml“) als auch am Client eingestellt werden und übereinstimmen. |
| Languages Available | Jene Sprachen, die hier angegeben werden, sind, wenn sie vom CoPlanner Server unterstützt werden, als Login Sprache verfügbar. Die Sprachbezeichnung ist in Landessprache und Landeszeichensatz einzugeben. Eine Liste der verfügbaren Sprachen finden Sie im hier. |
coplanner.exe.config Datei
Diese Datei beinhaltet allgemeine User Einstellungen. Die Datei findet sich im Ausführungsverzeichnis des Clients.
| Eintrag | Beschreibung |
| logonProperties.showPlan | Sperrt bei „False“ die Pläne beim Logon |
| logonProperties.showUnternehmen | Sperrt bei „False“ die Unternehmen beim Logon |
| logonProperties.showWaehrung | Sperrt bei „False“ die Währung beim Logon |
| logonProperties.showLanguages | Sperrt bei „False“ die Sprachauswahl beim Logon |
| logonProperties.additionalHeightMeasureLine | Zusätzliche Höhe der Measurezeile (Agg- und Zeilenmaske (inkl. Copspy++)) in Pixel, welche zusätzlich zur Zeilenweite der aktuellen Font hinzugefügt werden |
| logonProperties.additionalSpaceBeneathFilter | Abstand Filterbereich (AggMaske und Zeilenmaske) |
| logonProperties.additionalHeightHorizDimensionline | Zusätzliche Höhe der horizontalen Dimensionszeile – Pixel, welche zusätzlich zur Zeilenweite der aktuellen Font hinzugefügt werden |
| logonProperties.MeasureLineHighLightTextColor | Farbe für Markierung der Measurezeile und die gewählte Dimension |
| logonProperties.MeasureLineHighLightBackColor | Farbe für Markierung der Measurezeile und die gewählte Dimension |
| logonProperties.HighlightColorBack | Markierungsfarbe Hintergrund |
| logonProperties.HighlightColorFore | Markierungsfarbe Vordergrund |
| logonProperties.SwitchOffMoreLineMarkingInHorizDims | NYI Abschalten der Markierung in der horizontalen Dimension |
| logonProperties.Filtercolor | Farbe der Filter |
| logonProperties.FilterMainColor | Hauptfarbe der Filter |
| logonProperties.SpaceBewtweenFilter | Abstand zwischen den Filtern |
| logonProperties.PermitIsolationInAggMask | Abschalten der Isolierfunktion mit Linksklick in Aggmaske |
| logonProperties.PermitHideInAggMask | Abschalten der Hide-Funktion mit Rechtsklick in Aggmaske |
| logonProperties.showWaitWindow | Den "bitte Warten" Dialog beim Clientstart anzeigen |
| CommandTimeOut | TimeOut für Datenanforderung bei SerialObjects (MB/Excel) in Sekunden. 0 ist default und bedeutet kein TimeOut. |
| UsedDevXStyle | Zu verwendender Style der Layout Komponenten |
| PlanAdministrationShowExtendedTimeSettings | Bei true werden im Szenariomanager die Einstellungen für Tages- und Mehrjahresplanung angzeigt, bei false nicht. |
| PlanAdministrationTaskAndSecurityAvailable | Bei true sind im Szenariomanager die Einstellungen Security und Task verfügbar, bei false nicht. |
| SupportMailUrl | URL für Supportmail im Menü: Nach Version wird programmatisch die Versionsnummer des Clients angefügt (Beispiel: Support Anfrage: CoPlanner Version 9.0). |
| HelpWebSiteUrl | URL für Online Hilfe. |
| MatrixBuildInitialMeasureCount | Anzahl der Measures die initial im Analyzer angezeigt werden. |
| MatrixBuilderShowDimNames | Wenn True werden in den Leerzellen des Analyzers (links oben) die Achsendimensionsnamen angezeigt. |
| MatrixBuilderMaxDimCountPerAxis | Defaultwert für die Anzahl der maximalen Dimensionen pro Achse. Dieser kann nochmal pro Sicht übersteuert werden. |
| MatrixBuilder.RefreshDataAfterFilterChangeSelectable | Im Matrixbuilder "Filteränderung - Daten sofort laden" per Checkbox aktivierbar sein. Achtung - zieht nur, wenn AUCH in Hostinterface eingeschaltet! |
| MatrixBuilder.RefreshDataAfterFilterChangeSelection | Im Matrixbuilder "Filteränderung - Daten sofort laden" per Checkbox aktivierbar sein. Achtung - zieht nur, wenn AUCH in Hostinterface eingeschaltet! Diese Einstellung legt den
Defaultwert fest und zieht nur, wenn MatrixBuilder.RefreshDataAfterFilterChangeSelectable = True. |
| reportViewer.ParameterPromptMode | Wie sollen die Parameter im CoPlanner ReportViewer angezeigt werden?
|
| DisableMainFormOnWaitWindow | Soll CoPlanner gesperrt werden, wenn das WaitWindow angezeigt wird. Wenn das WaitWindow angezeit wird ist keine Eingabe möglich. (Neu in Version 9.3) |
| LoopUpSearchOnKeyDown | Soll die Suche angezeigt werden, wenn eine Tasteneingabe auf einem LookUp erfolgt. (Neu in Version 9.3) |
| ShowWaitWindow | Gibt an, ob ein WaitWindow angezeit wird. (Neu in Version 9.3) |
| ExpertMode | Gibt an, ob beim Öffnen eines Objektes im Designmodus automatisch ausgecheckt wird oder nicht. (Neu in Version 9.3) |
| LogonForeColor | Definiert die Schriftfarbe für den Logindialog. (Neu in Version 9.3) |
| UppercaseConversion | Gibt an, ob die Schrift der Reiter im Ribbon in Großbuchstaben dargestellt wird. (Neu in Version 9.3) |
Berechtigungen auf Verzeichnisse
Bei einem erfolgreichen Login zum CoPlanner Server wird eine XML-Datei im Benutzer-Verzeichnis angelegt, welche die Einstellungen beinhaltet. Beim nächsten Login werden diese Settings dann vorgeschlagen. Das Verzeichnis „pdf“ dient als Zwischenspeicher für das CoPlanner Reporting. In diesem wird der Bericht temporär gespeichert. Aus diesem Grund benötigt der Anwender, um das CoPlanner Reporting verwenden zu können in diesem Verzeichnis Schreibrechte.
Installation des Windows-Clients durch ClickOnce
ClickOnce ermöglicht die Installation des Windows Clients entweder per Webserver (Microsoft Internet Information Services) oder per Dateifreigabe. Der Vorteil der ClickOnce Installation liegt darin, dass nach einer einmaligen Installation Änderungen automatisch auf die Clients ausgerollt werden können. Grundsätzlich ist das Deployment via Dateifreigabe wesentlich einfacher, da kein Webserver konfiguriert werden muss.
Benötigte Dateien/Ordner
Voraussetzungen:
- Das .Net Framework 2.0 inkl. SP 2 muss am Clientrechner installiert werden. Das bedeutet, dass der Rechner, auf dem der CoPlanner Client via
ClickOnce installiert werden soll, das .Net Framework benötigt!
- Für die Installation des .Net Framework sind lokale Administratorrechte erforderlich!!!
Ein Deployment Paket besteht aus den Dateien:
Bis auf das Verzeichnis Client sind alle Dateien bzw. Verzeichnisse Microsoft Standardverzeichnisse. Das Client-Verzeichnis ist CoPlanner spezifisch. Dieses enthält die kundenspezifischen Dateien, welche nach der Installation des Clients, beim Start gedownloadet werden.
| Hinweis Das Verzeichnis Client MUSS im Deployment Paket enthalten sein. |

| Hinweis Es kann vorkommen, dass im Clientverzeichnis noch Dateien mit dem Namen Thumbs.db oder vssver2.scc enthalten sind. Diese müssen vor dem ausführen der Datei CreateVersionAndChecksum.exe gelöscht werden. |
Erstellen der Datei Version.txt:
- Achtung - Version.txt darf am Server nicht mehr manuell gesetzt werden, sondern durch das Tool CreateVersionAndChecksum.exe, welches einfach im Dateisystem des Webordners doppelt geklickt werden muss.
- Version.txt: Diese Datei enthält in der ersten Zeile eine Versionsnummer, die bei jedem Start des Clients überprüft wird. Ist die Versionsnummer größer als die Versionsnummer am Client so wird eine neue Version vom Server heruntergeladen. Wird eine Änderung im Clientordner vollzogen („ClientConfig.xml“ Portänderung), und diese soll auf alle Clients verteilt werden, so muss diese Nummer durch erneutes ausführen der Datei CreateVersionAndChecksum.exe' erhöht werden. Dadurch werden die Dateien beim nächsten Client-Start automatisch updatet. In der zweiten Zeile steht die gesamte Größe des Client Ordners. Anschließend werden alle zu übertragenden Dateien aufgelistet.
Die Dateien im Verzeichnis Client müssen dieselbe Ordnerstruktur aufweisen, wie im Windows-Client. Möchte man beispielsweise eine Kundenspezifische start.html Datei verteilen, so muss sich diese im Verzeichnis ../Client/html/“ befinden.
Einstellungen IIS 7
Wird ein Deployment via HTTP bereitgestellt, so ist hierfür ein IIS (Internet Information Server) notwendig. Das Deploymentverzeichnis muss in Inetpub\wwwroot kopiert werden oder als virtuelles Verzeichnis zur Verfügung gestellt werden. Der IIS sollte mit folgenden Einstellungen im Servermanager installiert werden:

Einstellungen innerhalb der WebAnwendung
Im ersten Schritt muss das Verzeichnis in eine Anwendung konvertiert werden. Dazu muss per Rechtsklick auf das Verzeichnis im IIS Manager der Punkt In Anwendung konvertieren ausgewählt werden:

Dabei sollten die Default Einstellungen passen. Bei Bedarf kann ein eigenständiger Anwendungspool ausgewählt werden:

In der Ansicht Features der Seite muss nun die Datei coplanner.htm als Standarddokument definiert werden:

Das Durchsuchen von Verzeichnissen muss unter dem Punkt Verzeichnis durchsuchen aktiviert werden:

Damit auch .config Dateien übertragen werden müssen diese aus der Anforderungsfilterung entfernt werden:

Damit auch .rdl und .dat Dateien übertragen werden muss für diese unter dem Punkt MIME-Typ der MIME-Typ wie folgt definiert werden:

Einstellungen IIS 6
Wird ein Deployment via HTTP bereitgestellt, so ist hierfür ein IIS (Internet Information Server) notwendig. Das Deploymentverzeichnis muss in Inetpub\wwwroot kopiert werden und als „Standard-website“ erstellt werden.

Einstellungen innerhalb der WebAnwendung
Folgende Einstellungen sind notwendig, um einem Client den Zugriff zu ermöglichen:
Anmerkung zum ScreenShot rechts unten: .config muss aus der Liste entfernt werden.
MIME Types im IIS
Falls beim Deployment im IIS nicht alle Dateien auf den Client Rechner kopiert werden, müssen für die entsprechenden Dateien MIME Types definiert werden. Für die Definition der MIME Types gehen Sie bitte wie folgt vor:
- 1. Öffnen der IIS Management Konsole
- 2. Rechtsklick auf den Computernamen und auf Eigenschaften gehen
- 3. auf MIME Types klicken

- 4. auf Neu klicken

Definition: MIME Type „application/octet-stream“:
- .config
- .lic
- .dat
- .scc
- .rdl
- .rptproj
- .suo
Definition: MIME Type „application/x-ms-manifest“:
- .manifest
Nach dem die MIME Types eingetragen wurden, sollte ein IISReset durchgeführt werden. Dabei wird der Webservice neu gestartet. Für den Neustart muss in der Kommandozeile iisreset eingegeben werden. Im log des IIS finden sich auch oft entsprechende Fehlermeldungen. Bei einem 404 3 ist wiederum der MIME Type für die entsprechende Dateiendung einzutragen.
Zusätzliche Einstellungen falls nicht alle Dateien übertragen werden
Für ein erfolgreiches Deployment müssen die „Frontpage Server extensions“ auf dem entsprechenden Server installiert sein. Zusätzlich muss in der Datei: %windir%\System32\inetsrv\config\applicationHost.config folgende Einträge entsprechend angepasst werden:
<section name="customMetadata" allowDefinition="AppHostOnly" overrideModeDefault="Allow"/> <add fileExtension=".config" allowed="True"/> <section name="directoryBrowse" overrideModeDefault="Allow"/> <section name="directoryBrowse" overrideModeDefault="Allow"/>
Im Basisverzeichnis des Click Once Deployments sollte eine „web.config“ Datei mit folgendem Inhalt abgelegt werden:
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<configuration>
<system.webServer>
<directoryBrowse enabled="True"/>
<staticContent>
<mimeMap fileExtention=".user" mimeType="application/x-ms-application"/>
<mimeMap fileExtention=".exe.config" mimeType="application/x-ms-application"/>
<mimeMap fileExtention=".suo" mimeType="application/x-ms-application"/>
</staticContent>
<security>
<requestFiltering>
<fileExtensions allowUnlisted="True" applyToWebDAV="True"/>
</requestFiltering>
</security>
<defaultDocument>
<files>
<add value="coplanner.htm"/>
</files>
</defaultDocument>
</system.webServer>
</configuration>
Grundsätzlich können bei einem Click Once Deployment keine versteckten Dateien bzw. Dateien mit Umlauten im Dateinamen übertragen werden.
.config oder exe… Dateien werden nicht übertragen
Nach einem Rechtsklick auf das IIS Projekt auf Eigenschaften gehen und in der Konfiguration die Extension „.config“ entfernen. Dies kann auch für die anderen Dateien gemacht werden die nicht übertragen werden.

Probleme bei der Installation
Erscheint gleich nach dem Start des ClickOnce Setups eine Fehlermeldung mit folgendem Inhalt (Auszug bei Ansicht der Fehlerdetails),
kann dies zwei bekannte Ursachen haben:
- Jener Benutzer, welcher die ClickOnce Installation durchführen möchte besitzt nicht das Recht, in jenem Verzeichnis, in dem das Client-Setup enthalten ist, die benötigten Dateien zu lesen. Wird das Deployment durch einen http-Server bereitgestellt, ist darauf zu achten, dass bei der Aktivierung des anonymen Zugriffs der IIS-Benutzer (per default ISUER_[Servername]) das Leserecht auf den Verzeichnissen besitzt. Ist die integrierte NT-Autentifizierung aktiv und kein anonymer Zugriff erlaubt, muss der Benutzer, welcher die ClickOnce Installation startet/ausführt, entsprechende Leserechte auf die Verzeichnisse besitzen.
- Es wurde zuvor schon eine ClickOnce-Installation durchgeführt, jedoch von einem anderen Verzeichnis/Server. Obwohl die Vorgängerversion richtig durch Deinstallation über die Softwareübersicht des Systems erfolgte, bleiben Verzeichnisse im NT-Benutzerverzeichnis bestehen. Durch diese wird die Installation fehlerbedingt abgebrochen.
Dieses Problem kann wie folgt gelöst werden: Im Verzeichnis „C:\Dokumente und Einstellungen\[NT-Benutzername] \Lokale Einstellungen\Apps\2.0\“ befinden sich jene Dateien, die via ClickOnce installiert wurden. Um dieses Verzeichnis finden zu können, muss im Windows Explorer die Option „Versteckte Verzeichnisse anzeigen“ aktiviert werden („Extras“ [[Image:arrow.jpg] „Ordneroption“). In diesem Ordner sind Unterverzeichnisse vorhanden, welche wie bereits erwähnt die ClickOnce Programmkomponenten enthalten. Es müssen daher alle Unterordner des Ordners „C:\Dokumente und Einstellungen\[NT-Benutzername] \Lokale Einstellungen\Apps\2.0\“ gelöscht werden. Danach kann die ClickOnce-Installation vom neuen Deploy Server/Verzeichnis starten.
Problem mit copstart.exe.manifest
Beim Aufruf der Installation kann unter Umständen eine 404 – „File not found“ - Fehlermeldung kommen.
Es ist folgender MIME-Typ zu definieren (Details siehe Einstellungen IIS):

Einstellungen Dateifreigabe
Für ein Deployment via Share ist nur zu beachten, dass der Benutzer ein Leserecht/Ausführrecht auf dem Share besitzt. Die Ordnerstruktur ist analog zur Ordnerstruktur beim Deployment via IIS. Es muss daher auch ein CreateVersionAndChecksum.exe durchgeführt werden.
Client Installation
Bei der Clientinstalaltion wird ein neuer Startmenüpunkt unter Programme hinzugefügt. Der Client wird bei der Installation grundsätzlich in einen Unterordner des Ordners %HOMEPATH%\AppData\Local\Apps\2.0 installiert.

Client Installation - Internet Explorer
Für die Installation via Internet Explorer muss lediglich der Pfad zur Website aufgerufen werden. Bspw.: http://servername/coplanner/. Anschließend kann die Installation per klick auf installieren gestartet werden:

Client Installation - Dateifreigabe
Für die Erstinstallation muss der Benutzer lediglich die Datei Copstart.application starten.
Virenscanner, Firewalls, etc…
Virenscanner, Firewalls und diverse andere Tools können das Verhalten des CoPlanners beeinträchtigen. Grundsätzlich sollte der Installationsordner des CoPlanner in einem Virenscanner ausgeschlossen werden. Firewalls müssen so konfiguriert sein, dass sie die Übertragung des CoPlanner nicht beeinträchtigen können. Für einen fehlerfreien Systembetrieb ist in regelmäßigen Abständen das Eventlog zu kontrollieren, da auch der CoPlanner Fehlermeldungen in das Eventlog schreibt.
Beispiel einer Fehlermeldung aufgrund eines Virenscanners:

Sichern einer relationalen Datenbank
Es wird empfohlen, Datenbanken regelmäßig zu sichern. Sie können eine Datenbank aus dem SQL-Server oder aus dem CoPlanner sichern.
Sichern einer Datenbank im Enterprise Manager (SQL-Server 2000)
Klicken Sie auf der zu sichernden Datenbank rechts und wählen, wie unten dargestellt, unter „Alle Tasks“ den Befehl „Datenbank sichern“ aus.


Im nächsten Fenster können Sie auswählen, wohin die Datenbank gespeichert werden soll. Um eine solcherart gesicherte Datenbank wiederherzustellen, sehen Sie Relationale Datenbank wiederherstellen
Sichern einer Datenbank im Management Studio (SQL-Server 2005)
Klicken Sie auf der zu sichernden Datenbank rechts und wählen, wie unten dargestellt, unter „Tasks“ den Befehl „Sichern“ aus.

Im Fenster „Sicherungsziel auswählen“ können Sie auswählen, wohin die Datenbank gespeichert werden soll. Um eine solcherart gesicherte Datenbank wiederherzustellen, sehen Sie Relationale Datenbank wiederherstellen
Sichern einer Datenbank aus dem CoPlanner
Wählen Sie dazu einfach „Entwickler“ und „Backup“.

| Hinweis Es wird sofort ein Backup erstellt. Die Datei ist im Backupverzeichnis des SQL-Servers zu finden (Standard: C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL\BACKUP). Die Dateibezeichnung ist COP_SYS_Datum Uhrzeit.bak (Bsp.: COP_SYS_20.04.2004 12.59.36.back) |
Zum Wiederherstellen einer gesicherten Datenbank sehen Sie Technik:Datenbanken
Sichern einer OLAP Datenbank
SQL-Server 2000
Eine OLAP-Datenbank kann im Analysis Manager durch Rechtsklick auf der Datenbank und Auswahl des Befehls „Datenbank archivieren“ gesichert werden.

Wählen Sie dann einen Dateinamen und einen Pfad aus und klicken auf „Archivieren“.

Nachdem Sie die Datenbank abgespeichert haben, finden Sie an dieser Stelle eine .CAB Datei. Zum Wiederherstellen einer gesicherten OLAP-Datenbank sehen Sie Relationale Datenbank wiederherstellen
SQL-Server 2005
Eine OLAP-Datenbank kann im Analysis Manager durch Rechtsklick auf der Datenbank und Auswahl des Befehls „Sichern“ gesichert werden.


Nach einem Klick auf “Durchsuchen” erhalten Sie das Fenster “Datei speichern unter“. Nachdem Sie die Datei abgespeichert haben, finden Sie an dieser Stelle eine .CAB Datei. Zum Wiederherstellen einer gesicherten OLAP-Datenbank sehen Sie Relationale Datenbank wiederherstellen
Beispiele Connectionstring zum Datenbankserver
Verbindung „Mixed Mode“
Server=SQL Server;Initial Catalog=Datenbankname;user id=Benutzer im SQL Server; password=Passwort des Benutzers
Beispiele:
- User sa hat kein Passwort
- Server=workstation1;Initial Catalog=COP_SYS;user id=sa; password=
- User sa mit Passwort
- Server=workstation1;Initial Catalog=COP_SYS;user id=sa; password=mypwd
Verbindung „NT Security“
Server= SQL Server;Initial Catalog=Datenbankname;Integrated Security=SSPI
Beispiel:
- Server= workstation1;Initial Catalog=COP_SYS;Integrated Security=SSPI
Service Pack Information SQL- und Analysis-Server
Analysis Manager: Hilfe – Info SQL Server: select @@version
SQL-Server:

Analysis Services:

Framework 1.1 Information (SP1)
ServicePack 1 für .Net Framework installiert
Für .NET Framework 1.1 wurde eine neue Registrierungsstruktur erstellt, um insbesondere die Suche der Service Pack-Ebene zu erleichtern. Starten Sie den Registrierungs-Editor, und suchen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel: Schlüsselname: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322
Wert: SP
Datentyp: REG_DWORD
Die Daten in dem SP-Wert geben Aufschluss darüber, welches Service Pack für .NET Framework 1.1 installiert ist. Wenn der Wert von SP beispielsweise 0 ist, ist für .NET Framework 1.1 kein Service Pack installiert. Wenn der Wert 1 ist, ist Service Pack 1 für .NET Framework 1.1 installiert.
Weitere Informationen:
http://support.microsoft.com/kb/318785/DE/
Framework 2.0 Informationen
Seit Februar 2008 ist das Servicepack 1 (SP1) für .Net Framework 2.0 released und wird via Windows Update ausgerollt.
Stellen Sie sicher, dass die Konfiguration auf sämtlichen Clientrechnern und am Server ident ist, sprich auf allen Rechnern das SP1 installiert, oder nicht installiert ist, da es ansonsten zu Problemen bei der Kommunikation zwischen Client und Server kommen kann.
Bevor das Servicepack deinstalliert werden kann müssen zuvor alle nachfolgen Frameworks incl. Servicepacks deinstalliert werden.





