Technik:CoPlanner Win-Client

Aus CoPlanner 10
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Sobald Sie das Clientverzeichnis auf dem Rechner, welcher als Win-Client fungieren soll, kopiert haben, ist der Client installiert. Sie müssen nur noch die Datei „ClientConfig.xml“ auf Ihr System anpassen. Die Datei findet sich im Ausführungsverzeichnis des Clients.

ClientConfig.xml

<?xml version="1.0" encoding="utf-16" standalone="yes"?>
<ClientConfig>
   <IpSettings>
      <Version>1</Version>
      <Server>localhost</Server>
      <Port>8963</Port>
      <MaxRows>100000</MaxRows>
      <MaxCells>0</MaxCells>
      <TcpFormatter>Bin</TcpFormatter>
   </IpSettings>
   <Languages>
      <Available>Deutsch|English</Available>
   </Languages>
</ClientConfig>

oder

<?xml version="1.0" encoding="utf-16" standalone="yes"?>
<ClientConfig>
   <IpSettings>
      <Version>1</Version>
      <Server>localhost</Server>
      <Port>8963</Port>
      <MaxRows>20000</MaxRows>
      <MaxCells>200</MaxCells>
      <TcpFormatter>Text</TcpFormatter>
   </IpSettings>
   <Languages>
      <Available>Deutsch|English</Available>
   </Languages>
</ClientConfig>


Folgende Punkte müssen angepasst werden:


Eintrag Beschreibung
Server Rechnername, auf dem der CoPlanner Server installiert wurde.
Port Portnummer des CoPlanner Servers. Hier tragen Sie dieselbe Portnummer ein, die auch im SvrConfig.xml eingetragen wurde.
MaxRows Dies ist die Anzahl der Datensätze, die maximal vom CoPlanner Server empfangen werden kann. Diese sollte in Relation zur Leistung des Client-Rechners stehen. Wird beim Laden von Datensätzen in einer Eingabemaske die hier festgelegte maximale Datensatzanzahl überschritten, wird der Ladevorgang unterbrochen und eine Meldung ausgegeben, die auffordert, die Datenmenge mittels Filtern entsprechend einzuschränken.
MaxCells (ab 20080807) Gibt an, wie viele Zellen (Produkte Achsendimensionselemente) maximal vom CoPlanner Server via Matrix Builder geladen werden. Ist dieser Tag nicht vorhanden, oder wird 0 eingetragen, erfolgt keine Einschränkung.
TcpFormatter Legt den Übertragungsmodus zwischen Client und Server fest. Möglich ist die Auswahl zwischen „Bin“ für binäre Übertragung und „Text“ für Textübertragung. Der gewählte Modus muss sowohl am CoPlanner Server (SvrConfig.xml) als auch am Client eingestellt werden und übereinstimmen.
Bereich Languages Available Jene Sprachen, die hier angegeben werden, sind, wenn sie vom CoPlanner Server unterstützt werden, als Logon Sprache verfügbar. Die Sprachbezeichnung ist in Landessprache und Landeszeichensatz einzugeben. Eine Liste der verfügbaren Sprachen finden Sie im hier.


coplanner.exe.config Datei

Diese Datei beinhaltet allgemeine User Einstellungen. Die Datei findet sich im Ausführungsverzeichnis des Clients.

Eintrag Beschreibung
logonProperties.showPlan Sperrt bei „False“ die Pläne beim Logon
logonProperties.showUnternehmen Sperrt bei „False“ die Unternehmen beim Logon
logonProperties.showWaehrung Sperrt bei „False“ die Währung beim Logon
logonProperties.showLanguages Sperrt bei „False“ die Sprachauswahl beim Logon
logonProperties.additionalHeightMeasureLine Zusätzliche Höhe der Measurezeile (Agg- und Zeilenmaske (inkl. Copspy++)) in Pixel, welche zusätzlich zur Zeilenweite der aktuellen Font hinzugefügt werden
logonProperties.additionalSpaceBeneathFilter Abstand Filterbereich (AggMaske und Zeilenmaske)
logonProperties.additionalHeightHorizDimensionline Zusätzliche Höhe der horizontalen Dimensionszeile – Pixel, welche zusätzlich zur Zeilenweite der aktuellen Font hinzugefügt werden
logonProperties.MeasureLineTextColor Farbe für Text der Measurezeile
logonProperties.MeasureLineHighLightTextColor Farbe für Markierung der Measurezeile und die gewählte Dimension
logonProperties.MeasureLineHighLightBackColor Farbe für Markierung der Measurezeile und die gewählte Dimension
logonProperties.MeasureLineBackColor Farbe für Hintergrund der Measurezeile
logonProperties.HighlightColorBack Markierungsfarbe Hintergrund
logonProperties.HighlightColorFore Markierungsfarbe Vordergrund
logonProperties.SwitchOffMoreLineMarkingInHorizDims NYI Abschalten der Markierung in der horizontalen Dimension
logonProperties.Filtercolor Farbe der Filter
logonProperties.FilterMainColor HauptFarbe der Filter
logonProperties.SpaceBewtweenFilter Abstand zwischen den Filtern
logonProperties.PermitIsolationInAggMask Abschalten der Isolierfunktion mit Linksklick in Aggmaske
logonProperties.PermitHideInAggMask Abschalten der Hide-Funktion mit Rechtsklick in Aggmaske
logonProperties.showWaitWindow Den "bitte Warten" Dialog beim Clientstart anzeigen
CommandTimeOut TimeOut für Datenanforderung bei SerialObjects (MB/Excel) in Sekunden. 0 ist default und bedeutet kein TimeOut.
MatrixBuilder.RefreshDataAfterFilterChangeSelectable Im Matrixbuilder "Filteränderung - Daten sofort laden" per Checkbox aktivierbar sein. Achtung - zieht nur, wenn AUCH in Hostinterface eingeschaltet!
MatrixBuilder.RefreshDataAfterFilterChangeSelection Im Matrixbuilder "Filteränderung - Daten sofort laden" per Checkbox aktivierbar sein. Achtung - zieht nur, wenn AUCH in Hostinterface eingeschaltet! Diese Einstellung legt den

Defaultwert fest und zieht nur, wenn MatrixBuilder.RefreshDataAfterFilterChangeSelectable = True.


Berechtigungen

Bei einem erfolgreichen Logon zum CoPlanner Server wird eine XML-Datei im Client-Verzeichnis angelegt, welche die Einstellungen beinhaltet. Beim nächsten Logon werden diese Settings dann vorgeschlagen. Damit dies möglich ist, benötigt der Benutzer im Client-Verzeichnis Schreibrechte. Das Verzeichnis „pdf“ dient als Zwischenspeicher für das CoPlanner Reporting. In diesem wird der Bericht temporär gespeichert. Aus diesem Grund benötigt der Anwender, um das CoPlanner Reporting verwenden zu können in diesem Verzeichnis Schreibrechte.


Installation des Windows-Clients durch ClickOnce

Click Once ermöglicht die Installation des Windows Clients entweder per Webserver (Microsoft Internet Information Services) oder per Dateifreigabe. Der Vorteil der Click Once Installation liegt darin, dass nach einer einmaligen Installation änderungen automatisch auf die Clients ausgerollt werden können. Grundsätzlich ist das deployment via Dateifreigabe wesentlich einfacher, da kein Webserver konfiguriert werden muss.

Benötigte Dateien/Ordner

Voraussetzungen:

  • Das .Net Framework 2.0 inkl. SP 2 muss am Clientrechner installiert werden. Das bedeutet, dass der Rechner, auf dem der CoPlanner Client via

ClickOnce installiert werden soll, das .Net Framework benötigt!

  • Für die Installation des .Net Framework sind lokale Administratorrechte erforderlich!!!

Ein Deployment Paket besteht aus den Dateien:

Bis auf das Verzeichnis Client sind alle Dateien bzw. Verzeichnisse Microsoft Standardverzeichnisse. Das Client-Verzeichnis ist CoPlanner spezifisch. Dieses enthält die kundenspezifischen Dateien, welche nach der Installation des Clients, beim Start gedownloadet werden.

Hinweis  Das Verzeichnis Client MUSS im Deployment Paket enthalten sein.

Hinweis  Es kann vorkommen, dass im Clientverzeichnis noch Dateien mit dem Namen Thumbs.db oder vssver2.scc enthalten sind. Diese müssen vor dem ausführen der Datei CreateVersionAndChecksum.exe gelöscht werden.

Erstellen der Datei Version.txt:

  • Achtung - Version.txt darf am Server nicht mehr manuell gesetzt werden, sondern durch das Tool CreateVersionAndChecksum.exe, welches einfach im Dateisystem des Webordners doppelt geklickt werden muss.
  • Version.txt: Diese Datei enthält in der ersten Zeile eine Versionsnummer, die bei jedem Start des Clients überprüft wird. Ist die Versionsnummer größer als die Versionsnummer am Client so wird eine neue Version vom Server heruntergeladen. Wird eine Änderung im Clientordner vollzogen („ClientConfig.xml“ Portänderung), und diese soll auf alle Clients verteilt werden, so muss diese Nummer durch erneutes ausführen der Datei CreateVersionAndChecksum.exe' erhöht werden. Dadurch werden die Dateien beim nächsten Client-Start automatisch updatet. In der zweiten Zeile steht die gesamte Größe des Client Ordners. Anschließend werden alle zu übertragenden Dateien aufgelistet.

Die Dateien im Verzeichnis Client müssen dieselbe Ordnerstruktur aufweisen, wie im Windows-Client. Möchte man beispielsweise eine Kundenspezifische start.html Datei verteilen, so muss sich diese im Verzeichnis ../Client/html/“ befinden.


Einstellungen IIS 7

Wird ein Deployment via HTTP bereitgestellt, so ist hierfür ein IIS (Internet Information Server) notwendig. Das Deploymentverzeichnis muss in Inetpub\wwwroot kopiert werden und als „Standard-website“ erstellt werden.

Einstellungen innerhalb der WebAnwendung

Im ersten Schritt muss das Verzeichnis in eine Anwendung konvertiert werden. Dazu muss per Rechtsklick auf das Verzeichnis im IIS Manager der Punkt In Anwendung kovertieren ausgewählt werden:

Dabei sollten die Default Einstellungen passen. Bei Bedarf kann ein eigenständiger Anwendungspool ausgewählt werden:

In der Ansicht Features der Seite muss nun die Datei coplanner.htm als Standarddokument definiert werden:

Das Druchsuchen von Verzeichnissen muss unter dem Punkt Verzeichnis durchsuchen aktiviert werden:

Damit auch .config Dateien übertragen werden müssen diese aus der Anforderungsfilterung entfernt werden:

Damit auch .rdl und .dat Dateien übertragen werden muss für diese unter dem Punkt MIME-Typ der MIME-Typ wie folgt definiert werden:

Einstellungen IIS 6

Wird ein Deployment via HTTP bereitgestellt, so ist hierfür ein IIS (Internet Information Server) notwendig. Das Deploymentverzeichnis muss in Inetpub\wwwroot kopiert werden und als „Standard-website“ erstellt werden.

Technik, Einstellungen IIS

Einstellungen innerhalb der WebAnwendung

Folgende Einstellungen sind notwendig, um einem Client den Zugriff zu ermöglichen:

Anmerkung zum ScreenShot rechts unten: .config muss aus der Liste entfernt werden.

MIME Types im IIS

Falls beim Deployment im IIS nicht alle Dateien auf den Client Rechner kopiert werden, müssen für die entsprechenden Dateien MIME Types definiert werden. Für die Definition der MIME Types gehen Sie bitte wie folgt vor:

1. Öffnen der IIS Management Konsole
2. Rechtsklick auf den Computernamen und auf Eigenschaften gehen
3. auf MIME Types klicken
Technik, Eigenschaften von WAWISNEU1
4. auf Neu klicken
Technik, MIME - Typ

Definition: MIME Type „application/octet-stream“:

  • .config
  • .lic
  • .dat
  • .scc
  • .rdl
  • .rptproj
  • .suo

Definition: MIME Type „application/x-ms-manifest“:

  • .manifest

Nach dem die MIME Types eingetragen wurden, sollte ein IISReset durchgeführt werden. Dabei wird der Webservice neu gestartet. Für den Neustart muss in der Kommandozeile iisreset eingegeben werden. Im log des IIS finden sich auch oft entsprechende Fehlermeldungen. Bei einem 404 3 ist wiederum der MIME Type für die entsprechende Dateiendung einzutragen.

Zusätzliche Einstellungen falls nicht alle Dateien übertragen werden

Für ein erfolgreiches Deployment müssen die „Frontpage Server extensions“ auf dem entsprechenden Server installiert sein. Zusätzlich muss in der Datei: %windir%\System32\inetsrv\config\applicationHost.config folgende Einträge entsprechend angepasst werden:

<section name="customMetadata" allowDefinition="AppHostOnly" overrideModeDefault="Allow"/>
<add fileExtension=".config" allowed="True"/>
<section name="directoryBrowse" overrideModeDefault="Allow"/>
<section name="directoryBrowse" overrideModeDefault="Allow"/>

Im Basisverzeichnis des Click Once Deployments sollte eine „web.config“ Datei mit folgendem Inhalt abgelegt werden:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<configuration>
   <system.webServer>
      <directoryBrowse enabled="True"/>
      <staticContent>
         <mimeMap fileExtention=".user" mimeType="application/x-ms-application"/>
         <mimeMap fileExtention=".exe.config" mimeType="application/x-ms-application"/>
         <mimeMap fileExtention=".suo" mimeType="application/x-ms-application"/>
      </staticContent>
         <security>
            <requestFiltering>
               <fileExtensions allowUnlisted="True" applyToWebDAV="True"/>
            </requestFiltering>
         </security>
      <defaultDocument>
         <files>
               <add value="coplanner.htm"/>
         </files>
      </defaultDocument>
   </system.webServer>
</configuration>


Grundsätzlich können bei einem Click Once Deployment keine versteckten Dateien bzw. Dateien mit Umlauten im Dateinamen übertragen werden.

.config oder exe… Dateien werden nicht übertragen

Nach einem Rechtsklick auf das IIS Projekt auf Eigenschaften gehen und in der Konfiguration die Extension „.config“ entfernen. Dies kann auch für die anderen Dateien gemacht werden die nicht übertragen werden.


Probleme bei der Installation

Erscheint gleich nach dem Start des ClickOnce Setups eine Fehlermeldung mit folgendem Inhalt (Auszug bei Ansicht der Fehlerdetails),

kann dies zwei bekannte Ursachen haben:

  • Jener Benutzer, welcher die ClickOnce Installation durchführen möchte besitzt nicht das Recht, in jenem Verzeichnis, in dem das Client-Setup enthalten ist, die benötigten Dateien zu lesen. Wird das Deployment durch einen http-Server bereitgestellt, ist darauf zu achten, dass bei der Aktivierung des anonymen Zugriffs der IIS-Benutzer (per default ISUER_[Servername]) das Leserecht auf den Verzeichnissen besitzt. Ist die integrierte NT-Autentifizierung aktiv und kein anonymer Zugriff erlaubt, muss der Benutzer, welcher die ClickOnce Installation startet/ausführt, entsprechende Leserechte auf die Verzeichnisse besitzen.
  • Es wurde zuvor schon eine ClickOnce-Installation durchgeführt, jedoch von einem anderen Verzeichnis/Server. Obwohl die Vorgängerversion richtig durch Deinstallation über die Softwareübersicht des Systems erfolgte, bleiben Verzeichnisse im NT-Benutzerverzeichnis bestehen. Durch diese wird die Installation fehlerbedingt abgebrochen.

Dieses Problem kann wie folgt gelöst werden: Im Verzeichnis „C:\Dokumente und Einstellungen\[NT-Benutzername] \Lokale Einstellungen\Apps\2.0\“ befinden sich jene Dateien, die via ClickOnce installiert wurden. Um dieses Verzeichnis finden zu können, muss im Windows Explorer die Option „Versteckte Verzeichnisse anzeigen“ aktiviert werden („Extras“ [[Image:arrow.jpg] „Ordneroption“). In diesem Ordner sind Unterverzeichnisse vorhanden, welche wie bereits erwähnt die ClickOnce Programmkomponenten enthalten. Es müssen daher alle Unterordner des Ordners „C:\Dokumente und Einstellungen\[NT-Benutzername] \Lokale Einstellungen\Apps\2.0\“ gelöscht werden. Danach kann die ClickOnce-Installation vom neuen Deploy Server/Verzeichnis starten.

Problem mit copstart.exe.manifest

Beim Aufruf der Installation kann unter Umständen eine 404 – „File not found“ - Fehlermeldung kommen.

Es ist folgender MIME-Typ zu definieren (Details siehe Einstellungen IIS):

Technik, MIME - Typ


Einstellungen Dateifreigabe

Für ein Deployment via Share ist nur zu beachten, dass der Benutzer ein Leserecht/Ausführrecht auf dem Share besitzt. Die Ordnerstruktur ist analog zur Ordnerstruktur beim Deployment via IIS.

Client Installation

Bei der Clientinstalaltion wird ein neuer Startmenüpunkt unter Programme hinzugefügt. Der Client wird bei der Installation grundsätzlich in einen Unterordner des Ordners %HOMEPATH%\AppData\Local\Apps\2.0 installiert.

Client Installation - Internet Explorer

Für die Installation via Internet Explorer muss lediglich der Pfad zur Website aufgerufen werden. Bspw.: http://servername/coplanner/. Anschließend kann die Installation per klick auf installieren gestartet werden:


Hinweis  Es kann vorkommen, dass der Internet Explorer nicht alle Dateien herunterladen kann. In diesem Fall ist in der Log Datei des Webservers eine entsprechende Fehlermeldung:

Copstart.application' konnte nicht gedownloadet werden. Dieses Problem hängt mit den Einstellungen des Lokalen Internet Explorers zusammen: Die Einstellungen dazu finden Sie unter: Extras -> Internetoptionen -> Sicherheit (Lokales Intranet) -> Stufe anpassen -> Benutzerauthentifizierung. Hier muss das Feld „Nach Benutzername und Kennwort fragen“ aktiviert werden.



Client Installation - Dateifreigabe

Für die Erstinstallation muss der Benutzer lediglich die Datei Copstart.application starten.



Virenscanner, Firewalls, etc…

Virenscanner, Firewalls und diverse andere Tools können das Verhalten des CoPlanners beeinträchtigen. Grundsätzlich sollte der Installationsordner des CoPlanner in einem Virenscanner ausgeschlossen werden. Firewalls müssen so konfiguriert sein, dass sie die Übertragung des CoPlanner nicht beeinträchtigen können. Für einen fehlerfreien Systembetrieb ist in regelmäßigen Abständen das Eventlog zu kontrollieren, da auch der CoPlanner Fehlermeldungen in das Eventlog schreibt.

Beispiel einer Fehlermeldung aufgrund eines Virenscanners:

Technik, Event Properties

Sichern einer relationalen Datenbank

Es wird empfohlen, Datenbanken regelmäßig zu sichern. Sie können eine Datenbank aus dem SQL-Server oder aus dem CoPlanner sichern.

Sichern einer Datenbank im Enterprise Manager (SQL-Server 2000)

Klicken Sie auf der zu sichernden Datenbank rechts und wählen, wie unten dargestellt, unter „Alle Tasks“ den Befehl „Datenbank sichern“ aus.

Technik, Sicherungsziel auswählens

Im nächsten Fenster können Sie auswählen, wohin die Datenbank gespeichert werden soll. Um eine solcherart gesicherte Datenbank wiederherzustellen, sehen Sie Relationale Datenbank wiederherstellen

Sichern einer Datenbank im Management Studio (SQL-Server 2005)

Klicken Sie auf der zu sichernden Datenbank rechts und wählen, wie unten dargestellt, unter „Tasks“ den Befehl „Sichern“ aus.

Technik, Sichern einer Datenbank im Management Studio
Datei:T Sichern einer Datenbank im Management Studio, Sicherungsziel auswählen.jpg
Technik, Sichern einer Datenbank im Management Studio, Sicherungsziel auswählen

Im Fenster „Sicherungsziel auswählen“ können Sie auswählen, wohin die Datenbank gespeichert werden soll. Um eine solcherart gesicherte Datenbank wiederherzustellen, sehen Sie Relationale Datenbank wiederherstellen

Sichern einer Datenbank aus dem CoPlanner

Wählen Sie dazu einfach „Entwickler“ und „Backup“.

Technik, Sichern einer Datenbank im CoPlanner
Hinweis  Es wird sofort ein Backup erstellt. Die Datei ist im Backupverzeichnis des SQL-Servers zu finden (Standard: C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL\BACKUP). Die Dateibezeichnung ist COP_SYS_Datum Uhrzeit.bak (Bsp.: COP_SYS_20.04.2004 12.59.36.back)

Zum Wiederherstellen einer gesicherten Datenbank sehen Sie Technik:Datenbanken

Sichern einer OLAP Datenbank

SQL-Server 2000

Eine OLAP-Datenbank kann im Analysis Manager durch Rechtsklick auf der Datenbank und Auswahl des Befehls „Datenbank archivieren“ gesichert werden.

Wählen Sie dann einen Dateinamen und einen Pfad aus und klicken auf „Archivieren“.

Technik, Sichern einer OLAP Datenbank

Nachdem Sie die Datenbank abgespeichert haben, finden Sie an dieser Stelle eine .CAB Datei. Zum Wiederherstellen einer gesicherten OLAP-Datenbank sehen Sie Relationale Datenbank wiederherstellen

SQL-Server 2005

Eine OLAP-Datenbank kann im Analysis Manager durch Rechtsklick auf der Datenbank und Auswahl des Befehls „Sichern“ gesichert werden.

Technik, SQL Server 2005

Nach einem Klick auf “Durchsuchen” erhalten Sie das Fenster “Datei speichern unter“. Nachdem Sie die Datei abgespeichert haben, finden Sie an dieser Stelle eine .CAB Datei. Zum Wiederherstellen einer gesicherten OLAP-Datenbank sehen Sie Relationale Datenbank wiederherstellen

Beispiele Connectionstring zum Datenbankserver

Verbindung „Mixed Mode“

Server=SQL Server;Initial Catalog=Datenbankname;user id=Benutzer im SQL Server; password=Passwort des Benutzers

Beispiele:

User sa hat kein Passwort
Server=workstation1;Initial Catalog=COP_SYS;user id=sa; password=
User sa mit Passwort
Server=workstation1;Initial Catalog=COP_SYS;user id=sa; password=mypwd

Verbindung „NT Security“

Server= SQL Server;Initial Catalog=Datenbankname;Integrated Security=SSPI

Beispiel:

Server= workstation1;Initial Catalog=COP_SYS;Integrated Security=SSPI

Service Pack Information SQL- und Analysis-Server

Analysis Manager: Hilfe – Info SQL Server: select @@version

SQL-Server:

Analysis Services:


Framework 1.1 Information (SP1)

ServicePack 1 für .Net Framework installiert

Für .NET Framework 1.1 wurde eine neue Registrierungsstruktur erstellt, um insbesondere die Suche der Service Pack-Ebene zu erleichtern. Starten Sie den Registrierungs-Editor, und suchen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel: Schlüsselname: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\v1.1.4322

Wert: SP

Datentyp: REG_DWORD

Die Daten in dem SP-Wert geben Aufschluss darüber, welches Service Pack für .NET Framework 1.1 installiert ist. Wenn der Wert von SP beispielsweise 0 ist, ist für .NET Framework 1.1 kein Service Pack installiert. Wenn der Wert 1 ist, ist Service Pack 1 für .NET Framework 1.1 installiert.

Weitere Informationen:

http://support.microsoft.com/kb/318785/DE/

Framework 2.0 Informationen

Seit Februar 2008 ist das Servicepack 1 (SP1) für .Net Framework 2.0 released und wird via Windows Update ausgerollt.

Stellen Sie sicher, dass die Konfiguration auf sämtlichen Clientrechnern und am Server ident ist, sprich auf allen Rechnern das SP1 installiert, oder nicht installiert ist, da es ansonsten zu Problemen bei der Kommunikation zwischen Client und Server kommen kann.

Bevor das Servicepack deinstalliert werden kann müssen zuvor alle nachfolgen Frameworks incl. Servicepacks deinstalliert werden.